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Wissenswertes über den Kreis FlatowDer Kreis Flatow war bis 1945 im Osten Pommerns Grenzkreis. Die Länge der deutsch-polnischen Grenze betrug im Kreis 40 km. Durch den Kreis verläuft der 17. Längengrad Ost. und der Breitengrad 53,50. Die Kreisstadt Flatow liegt an der Ostbahnstrecke Berlin - Marienburg – Königsberg. Seit 1370 war Flatow Stadt mit Magdeburgischem Recht. Die Verwaltungsgrenzen des Kreises entstanden 1818 aufgrund der Steinschen Gebietsreform in Preußen. Bis 1920 betrug die Fläche des Landkreises 1530,8 qkm mit 69190 Einwohner. Nach dem 1. Weltkrieg durch den Versailler Vertrag wurde der Kreis 1920 zerrissen. Das Gebiet östlich der Nitza mit 611 qkm und 29800 Einwohner kam ohne Volksabstimmung unter polnische Herrschaft. Der bei Deutschland verbliebene Restkreis hatte nach Eingemeindung der Gemeinde Schönfeld 979,9 qkm mit 41539 Einwohnern, die Volkszählung im Mai 1939 ergab nur noch 39211 Einwohner. Der Kreis gehörte bis 1938 zur Provinz Grenzmark-Posen-Westpreußen, deren nördlicher Teil wurde am 1. 10. 1938 in die Provinz Pommern eingegliedert. Fünfundachtzig % der Kreisbewohner waren deutsch, 13 % der Einwohner gehörten zur polnischen Nation, 2% der Einwohner gaben als Muttersprache sowohl deutsch, wie auch polnisch an. Nach dem II. Weltkrieg wurde der Kreis Flatow polnisch, die seit Jahrhunderten ansässigen Deutschen wurden vertrieben, Stadt und Kreis hießen nun Zlotow.
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